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               ...bei den 'Rasenden Ofenrohren'!

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Rasende Ofenrohre
              in stürmischen Zeiten


... ein Erinnerungs- und Sachbuch, dessen Rahmen eine turbulente Lebens­geschichte absteckt, in deren Zentrum aber jene epochale Erfindung zur Uran­isotopen­trennung steht, die - Dr. Gernot Zippe – in Erinnerung an damalige gutgemeinte Ratschläge von Fachkollegen wie 'an rotierende Schornsteine glaube ich nicht' – am ehesten als rasende Ofenrohre um­schrieben haben wollte.
Die Entwicklung dieser Gas­zentri­fugen erfolgte 1946-1954 gemeinsam mit Prof. Max Steenbeck in der Sowjetunion, wo sie – beide Kriegs­gefangene – als Spezialisten ver­einnahmt worden waren. Nach zwei Jahren Ab­kühlzeit wurde Dr. Zippe 1956 nach Wien in die Frei­heit entlassen; seither war er im Westen als Ein-Mann-Unternehmen unterwegs – Er­finder, freier Mit­arbeiter und technischer Berater. Inhaber von über 150 Patenten, der Groß­teil davon seit 1960 auf Be­treiben der USA nach seinem dortigen zweijährigen Zwischen­spiel unter staatlichem Geheim­haltungs­zwang. Gegen größte Wider­stände gelang es ihm in einem jahrzehnte­langen Ringen, diese bis heute wirtschaftlich unschlag­bare Techno­logie im Westen im groß­industriellen Maßstab einzu­führen. Eine unglaubliche Leistung!

Nicht ohne eigene Meinung, jedoch abseits von einem dog­matischen Pro und Kontra wird ein Ausschnitt der Geschichte der Kern­energie­technik beleuchtet. Er reicht von der Tat­sache, daß die Sowjets diese Er­findung nach der Frei­lassung der Er­finder umgehend zur …



Dr. Gernot  Zippe 1917-2008

… industriellen Reife weiter­ent­wickelten und damit – dreißig Jahre lang und bis zur Wende 1990 vor aller Welt geheim gehalten – ihr Bomben­uran pro­duzierten, bis zu der gegen­wärtigen medialen Aus­einander­setzung, daß die USA die Nutzung dieser Technik zur Her­stellung von Atom­bomben dem Irak fälschlicher­weise unter­stellten und ihn in der Folge ins Chaos stürzten, und derzeit dem Iran das Recht auf Nutzung aus Angst vor einer iranischen Atom­bombe mit allen Mitteln ver­weigern wollen …

Weniger bis gar nicht medial präsent ist der in seiner Be­deutung nicht hoch genug einzuschätzende Umstand, daß auf Grund der gegen­wärtigen Energie­bedarfs­entwicklung welt­weit die Kern­energie mit hunderten geplanten Kraft­werken ausgebaut wird und sich für diese Gas­zentri­fugen­technologie ein nahezu grenzen­loser Siegeszug als Kern­brennstoff­versorger abzeichnet.


© Ekkehard Kubasta 2008 

programmiert von Alexander Nemec